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Gehalt im öffentlichen Dienst 2026: Stufen und Tabellen

Im öffentlichen Dienst bestimmen Tarifvertrag, Entgeltgruppe und Stufe das Gehalt. In der Entgeltgruppe 9b, der ersten Gruppe für Hochschulabsolventen, zahlt der TVöD der Kommunen ab 01.05.2026 3.779,84 € brutto im Monat in Stufe 1 und 5.313,37 € in der Endstufe 6. Darunter: welche Gruppe zu welchem Abschluss passt, wie die Stufen wirken und was die Destatis-Durchschnitte messen.

TVöD und TV-L im Vergleich: E 5, E 9b und E 13

Monatliches Tabellenentgelt, brutto bei Vollzeit, in der ersten und der letzten Stufe. E 5, E 9b und E 13 sind bei der VKA die Einstiegsgruppen für Ausbildung, Bachelor und Master.

Tabellenentgelt Stufe 1 und Stufe 6 in E 5, E 9b und E 13 nach TVöD VKA, TVöD Bund und TV-L
GruppeTabelleStufe 1Stufe 6
E 5VKA-Einstieg: BerufsausbildungTVöD Kommunen (VKA)3.124,08 €3.783,33 €
TVöD Bund3.124,08 €3.783,33 €
TV-L Länder3.073,97 €3.720,25 €
E 9bVKA-Einstieg: Bachelor / FH-DiplomTVöD Kommunen (VKA)3.779,84 €5.313,37 €
TVöD Bund3.833,50 €5.297,75 €
TV-L Länder3.620,10 €5.014,87 €
E 13VKA-Einstieg: Master / Uni-DiplomTVöD Kommunen (VKA)4.901,11 €7.025,87 €
TVöD Bund4.901,11 €7.025,87 €
TV-L Länder4.759,37 €6.764,69 €

Über alle Gruppen reicht die Tabelle der Kommunen von 2.534,55 € (E 1, Stufe 2) bis 8.204,11 € (E 15, Stufe 6), die des Bundes von 2.543,55 € bis 8.204,11 €, die des TV-L von 2.534,49 € bis 7.854,52 €. In E 1 erfolgen Einstellungen nach § 16 in Stufe 2.

Alle Gruppen und Stufen stehen in der TVöD-Tabelle 2026 und der TV-L-Tabelle 2026, getrennt nach VKA und Bund. Erziehungs- und Sozialberufe werden nach der S-Tabelle bezahlt, Pflegekräfte nach der P-Tabelle; für den Landesdienst gibt es die S-Tabelle im TV-L.

Welcher Tarifvertrag gilt für Sie?

Welche Zeile für Sie gilt, entscheidet der Arbeitgeber, nicht der Beruf. Der TVöD gilt nach § 1 Abs. 1 für Beschäftigte, „die in einem Arbeitsverhältnis zum Bund oder zu einem Arbeitgeber stehen, der Mitglied eines Mitgliedverbandes der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ist“; der TV-L bei Mitgliedern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Es zählt die Verbandsmitgliedschaft, nicht die Rechtsform: Eine kommunale GmbH kann unter den TVöD fallen, eine Gemeinde ohne Mitgliedschaft im kommunalen Arbeitgeberverband nicht.

  • Für das Land Berlin gilt der TV-L (TV-L Berlin).
  • Rechtlich selbständige Versorgungsbetriebe für Energie und Wasser, die Mitglied im kommunalen Arbeitgeberverband sind, fallen unter den TV-V, nicht unter den TVöD.
  • Hessen hat einen eigenen Tarifvertrag.
  • Für die kommunale Verwaltung gibt die VKA den TVöD als durchgeschriebene Fassung heraus, den TVöD-V.
  • Beamtinnen und Beamte erhalten Besoldung; sie ist hier nicht Thema, siehe Beamte oder Tarifbeschäftigte.

Mehr dazu im Ratgeber Tarifvertrag öffentlicher Dienst und unter TVöD oder TV-L.

Entgeltgruppe mal Stufe: so entsteht das Tabellenentgelt

„Die/Der Beschäftigte erhält monatlich ein Tabellenentgelt. Die Höhe bestimmt sich nach der Entgeltgruppe, in die sie/er eingruppiert ist, und nach der für sie/ihn geltenden Stufe.“
— § 15 Abs. 1 TVöD

Die Entgeltgruppe folgt aus der Tätigkeit

Nach § 12 (VKA) richtet sich die Eingruppierung „nach den Tätigkeitsmerkmalen der Anlage 1 - Entgeltordnung (VKA)“. Eine Gruppe passt, „wenn zeitlich mindestens zur Hälfte Arbeitsvorgänge anfallen“, die ihre Anforderungen erfüllen. Der Bund hat dafür den TV EntgO Bund, der TV-L seine Anlage A. Mehr unter Eingruppierung und Tätigkeitsmerkmale der Entgeltordnung.

Die Stufe folgt aus der Zeit

„Die Entgeltgruppen 2 bis 15 umfassen sechs Stufen“ (§ 16 Abs. 1). Stufe 2 erreichen Sie nach einem Jahr in Stufe 1, die weiteren nach zwei, drei, vier und fünf Jahren, jeweils „innerhalb derselben Entgeltgruppe bei ihrem Arbeitgeber“. Ab Stufe 3 kann die Zeit bei Leistungen „erheblich über dem Durchschnitt“ verkürzt, bei Leistungen „erheblich unter dem Durchschnitt“ verlängert werden (§ 17 Abs. 2).

Was das ausmacht, zeigt E 13 bei der VKA: Stufe 1 bringt 4.901,11 €, Stufe 6 7.025,87 €. Das sind 2.124,76 € oder 43,4 % mehr, erreicht ohne Verkürzung nach 15 Jahren in derselben Gruppe. Ihren Fahrplan rechnet der Stufenfahrplan aus; Details unter Stufenlaufzeit und Stufenzuordnung bei der Einstellung.

Welche Entgeltgruppe zu welchem Abschluss passt

Die Entgeltordnung der VKA verlangt Abschlüsse in einzelnen Tätigkeitsmerkmalen. Die allgemeinen Merkmale in Teil A setzen drei Schwellen:

Qualifikation und Einstiegs-Entgeltgruppe nach den allgemeinen Tätigkeitsmerkmalen der Entgeltordnung (VKA)
QualifikationEinstieg laut MerkmalLeiter darüber
keine AusbildungE 1 (einfachste Tätigkeiten) bzw. E 2E 3, E 4
mindestens dreijährige anerkannte BerufsausbildungE 5 Fallgruppe 1E 6 → 7 → 8 → 9a
Bachelor / FH-DiplomE 9b Fallgruppe 1E 9c → 10 → 11 → 12
Master / Uni-Diplom / StaatsexamenE 13 Fallgruppe 1E 14, E 15
„1. Beschäftigte mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von mindestens drei Jahren und entsprechender Tätigkeit. 2. Beschäftigte, deren Tätigkeit gründliche Fachkenntnisse erfordert.“
— Anlage 1 – Entgeltordnung (VKA), Teil A Abschnitt I, Entgeltgruppe 5
„1. Beschäftigte mit abgeschlossener Hochschulbildung und entsprechender Tätigkeit sowie sonstige Beschäftigte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben. 2. Beschäftigte, deren Tätigkeit gründliche, umfassende Fachkenntnisse und selbstständige Leistungen erfordert.“
— Anlage 1 – Entgeltordnung (VKA), Teil A Abschnitt I, Entgeltgruppe 9b
„1. Beschäftigte mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung und entsprechender Tätigkeit sowie sonstige Beschäftigte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben. 2. Beschäftigte in kommunalen Einrichtungen und Betrieben, deren Tätigkeit wegen der Schwierigkeit der Aufgaben und der Größe ihrer Verantwortung ebenso zu bewerten ist wie Tätigkeiten nach Fallgruppe 1.“
— Anlage 1 – Entgeltordnung (VKA), Teil A Abschnitt I, Entgeltgruppe 13

Was als Hochschulbildung zählt, regeln die Vorbemerkungen. Für E 9b genügt nach Nr. 4 „ein Diplomgrad mit dem Zusatz ‚Fachhochschule‘ (‚FH‘), ein anderer nach § 18 HRG gleichwertiger Abschlussgrad oder ein Bachelorgrad“ bei einer Regelstudienzeit „von mindestens sechs Semestern“. Für E 13 muss das Studium nach Nr. 3 mit einer nicht an einer Fachhochschule abgelegten ersten Staatsprüfung, Magister- oder Diplomprüfung oder „mit einer Masterprüfung“ enden. „Ein Bachelorstudiengang erfüllt diese Voraussetzung auch dann nicht, wenn mehr als sechs Semester für den Abschluss vorgeschrieben sind.“

Wo die Vorbemerkungen eine Akkreditierung des Studiengangs verlangen (Nr. 3 Satz 5, Nr. 4 Sätze 3 und 4), gilt nach den Protokollerklärungen dazu: „Das Akkreditierungserfordernis ist bis zum 31. Dezember 2029 ausgesetzt.“

  • Die Tabelle zeigt, wo ein Merkmal den Abschluss erstmals verlangt, keine Obergrenze. Nach oben führt die Tätigkeit (Heraushebung), nicht die Zahl der Dienstjahre.
  • Die Fallgruppen 2 von E 5 und E 9b und die Formel „sonstige Beschäftigte“ öffnen dieselben Gruppen ohne den Abschluss; siehe Quereinstieg in den öffentlichen Dienst.
  • Besondere Tätigkeitsmerkmale gehen den allgemeinen vor, etwa im Sozial- und Erziehungsdienst (S-Gruppen) und in der Pflege (P-Gruppen).
  • Der Bund führt im TV EntgO Bund, Teil I, eine einzige Leiter von E 1 bis E 15. Für den TV-L gibt diese Übersicht keine Zuordnung an.

Was zum Tabellenentgelt hinzukommt

Jahressonderzahlung nach § 20

Anspruch haben „Beschäftigte, die am 1. Dezember im Arbeitsverhältnis stehen“. Bemessen wird in Prozent des Monatsentgelts; die VKA zahlt einheitlich, Bund und TV-L staffeln nach Gruppen:

Bemessungssatz der Jahressonderzahlung nach § 20 in E 5, E 9b und E 13
GruppeVKABundTV-L
E 585 %95 %88,14 %
E 9b85 %90 %74,35 %
E 1385 %75 %46,47 %

Beträge und Zwölftelung erklärt Weihnachtsgeld im TVöD und TV-L; Ihren Betrag rechnet der Jahressonderzahlungsrechner.

Zusatzversorgung nach § 25

Die Beschäftigten haben „Anspruch auf Versicherung unter eigener Beteiligung zum Zwecke einer zusätzlichen Alters- und Hinterbliebenenversorgung“ nach dem ATV bzw. ATV-K; der TV-L regelt das ebenfalls in § 25. Beiträge und Kassen: Zusatzversorgung und VBL.

Weitere Bestandteile haben eigene Ratgeber: Zulagen, Leistungsentgelt und vermögenswirksame Leistungen. Was vom Brutto netto bleibt, zeigt der Netto-Rechner. Zur nächsten Verhandlung: Tarifrunde 2027.

Gehalt nach Beruf

Der Berufsname allein legt keine Gruppe fest; es zählt das Tätigkeitsmerkmal. Häufig gesuchte Berufe im öffentlichen Dienst, verlinkt, wo eine eigene Seite besteht:

  • Erzieherinnen und Erzieher
  • Pflegefachkräfte
  • Verwaltungsfachangestellte
  • Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter
  • Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger
  • Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten
  • Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten
  • Hebammen
  • Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter
  • Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter
  • Müllwerkerinnen und Müllwerker

Welche weiteren Berufe in welche S-, P- oder E-Gruppe fallen, listet Eingruppierung nach Berufen.

Lohngruppe, Tarifgruppe, Gehaltsstufe: was die alten Wörter meinen

„Dieser Tarifvertrag tritt am 1. Oktober 2005 in Kraft“, heißt es in § 39 Abs. 1 TVöD; der TV-L trat am 1. November 2006 in Kraft. Beide kennen nur Entgeltgruppen und Stufen. Das Lohngruppenverzeichnis steht im TVöD nur noch in Übergangs- und Gleichstellungsregeln, etwa für „nach einem gemäß § 2 Abs. 2 TVÜ-VKA weitergeltenden Lohngruppenverzeichnis eingruppierte Beschäftigte“ (Niederschriftserklärung Nr. 6 zu § 14 Abs. 1).

Lohngruppe oder Tarifgruppe heißt heute Entgeltgruppe, die Gehaltsstufe Stufe. Alle Gruppen: Entgeltgruppen.

Wie viele Menschen im öffentlichen Dienst arbeiten

Am 30.06.2025 waren nach vorläufigen Ergebnissen von Destatis 5.475.100 Menschen im öffentlichen Dienst beschäftigt, 95.100 oder 1,8 % mehr als ein Jahr zuvor; Destatis spricht von „rund 12 % aller Erwerbstätigen“. Davon sind 3.494.900 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (63,8 %); nur sie können unter einen Tarifvertrag wie TVöD oder TV-L fallen. Beamte und Richter stellen 33,1 %, Berufs- und Zeitsoldaten 3,1 %.

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes am 30.06.2025 nach Beschäftigungsbereich und Art des Dienstverhältnisses
BereichInsgesamtBeamte, RichterArbeitnehmerAnteil an allen Arbeitnehmern
Bundesbereich531.300206.000157.2004,5 %
Landesbereich2.715.6001.392.2001.323.40037,9 %
Kommunaler Bereich1.844.000190.8001.653.20047,3 %
Sozialversicherung (einschl. Bundesagentur für Arbeit)384.30023.200361.10010,3 %
Insgesamt5.475.1001.812.1003.494.900100,0 %

47,3 % der Arbeitnehmer arbeiten im kommunalen Bereich. Dort sind 89,7 % der 1.844.000 Beschäftigten Arbeitnehmer, beim Bund nur 29,6 %. Die Statistik zählt nach Ebene und Dienstverhältnis, nicht nach Tarifvertrag. Nicht enthalten sind öffentlich bestimmte Unternehmen in privater Rechtsform: 1.558.100 Beschäftigte am 30.06.2024, davon 950.400 kommunal.

Durchschnittsgehalt im öffentlichen Dienst: was die Destatis-Zahl misst

Für den Wirtschaftsabschnitt „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“ weist Destatis für 2025 einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 59.350 € aus, Vollzeit und einschließlich Sonderzahlungen. Die Gesamtwirtschaft liegt bei 64.441 €, also 5.091 € oder 7,9 % höher. Diese Zahl ist kein TVöD- oder TV-L-Durchschnitt, aus drei Gründen:

  1. Sie schließt Beamte ein. Zu den Arbeitnehmern der Verdiensterhebung zählen laut Destatis „sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmende …, leitende Angestellte, Beamte“; im Abschnitt Verteidigung stehen auch Soldaten.
  2. Sie ist geschätzt, nicht erhoben: „Für die Wirtschaftsabschnitte O (vollständig) und P (überwiegend) der WZ 2008 wurden die Daten nicht erhoben, sondern aus Daten der Personalstandstatistik abgeleitet.“ Die dafür nötigen Annahmen beinhalten laut Destatis „ein nicht quantifizierbares Risiko von Verzerrungen und Ungenauigkeiten“.
  3. Sie deckt nur einen Teil ab. Schulen und Hochschulen stehen im Abschnitt Erziehung und Unterricht (66.297 €); wer in einem Betrieb des Gesundheits- und Sozialwesens arbeitet (62.503 €), steht gar nicht in der Öffentlichen Verwaltung.

Den Median aller Vollzeitbeschäftigten gibt Destatis für 2025 mit 54.066 € an; einen Median für die Öffentliche Verwaltung nennt die Pressemitteilung nicht.

Zur Tarifbindung meldet Destatis für 2025: 49 % aller Beschäftigten arbeiten in einem tarifgebundenen Betrieb, in der Öffentlichen Verwaltung 100 %. Die Definition: „Als tarifgebunden wird ein Betrieb dann klassifiziert, wenn ein Branchen- oder Firmentarifvertrag Anwendung findet.“

Was Sie verdienen, steht in der Tabelle Ihres Tarifvertrags, nicht in einem Durchschnitt.

Wie dieser Ratgeber entsteht

Die Tabellenentgelte stammen aus denselben Entgelttabellen wie die Rechner dieser Website. Die Tarifzitate sind gegen die VKA-Lesefassung des TVöD (Stand 01.01.2026, mit Anlage 1 – Entgeltordnung VKA) und den TV-L in der Fassung des Änderungstarifvertrags Nr. 14 geprüft.

Destatis-Zahlen: die im Text genannten Tabellen, abgerufen am 23.09.2026. Die Werte zum 30.06.2025 sind vorläufig und werden nach den endgültigen Ergebnissen angepasst. Die Entgeltordnung zum TV-L ist nicht ausgewertet; die Zuordnung von Abschlüssen gilt nur für die VKA.

Häufige Fragen zum Gehalt im öffentlichen Dienst

Häufige Fragen zum Gehalt im öffentlichen Dienst

Wie viel verdient man im öffentlichen Dienst?

Das hängt von Tarifvertrag, Entgeltgruppe und Stufe ab. Im TVöD der Kommunen reicht das monatliche Tabellenentgelt ab 01.05.2026 von 2.534,55 € (E 1, Stufe 2) bis 8.204,11 € (E 15, Stufe 6). In Stufe 1 zahlt E 5, die erste Gruppe mit Berufsausbildung, 3.124,08 €, E 9b 3.779,84 € und E 13 4.901,11 €, jeweils brutto bei Vollzeit.

Welche Entgeltgruppe bekomme ich mit Bachelor oder Master?

Bei der VKA verlangt E 9b als erste Gruppe eine abgeschlossene Hochschulbildung (Bachelor, FH-Diplom), E 13 eine wissenschaftliche Hochschulbildung (Master, Uni-Diplom, Staatsexamen), jeweils mit „entsprechender Tätigkeit“. Ein Bachelor reicht für E 13 auch mit mehr als sechs Semestern nicht (Vorbemerkung Nr. 3 Satz 4).

Was sind Gehaltsstufen im öffentlichen Dienst?

Die Stufen 1 bis 6 innerhalb einer Entgeltgruppe. Stufe 2 erreichen Sie nach einem Jahr in Stufe 1, die weiteren nach zwei, drei, vier und fünf Jahren, zusammen also nach 15 Jahren, sofern die Zeit nach § 17 Abs. 2 nicht verkürzt oder verlängert wird. In E 13 (VKA) liegt Stufe 6 um 2.124,76 € über Stufe 1.

Gibt es im öffentlichen Dienst noch Lohngruppen?

Nein. Seit dem TVöD (in Kraft seit dem 1. Oktober 2005) und dem TV-L (seit dem 1. November 2006) bemisst sich das Tabellenentgelt nach Entgeltgruppe und Stufe. Das Lohngruppenverzeichnis kommt nur noch in Übergangs- und Gleichstellungsregeln vor.

Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt im öffentlichen Dienst?

Destatis nennt für „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“ 2025 einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 59.350 € bei Vollzeit, einschließlich Sonderzahlungen. Das ist kein TVöD- oder TV-L-Durchschnitt: Der Wert ist aus der Personalstandstatistik geschätzt und schließt Beamte ein. Ihr eigenes Gehalt steht in der Tabelle Ihres Tarifvertrags.

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Quellen & Nachweise

Geprüft am
Datengrundlage
TVöD VKA/Bund ab 01.05.2026, TV-L ab 01.04.2026, Destatis-Personalstand 30.06.2025

Quellen aller Zahlen dieser Seite

  1. 1
    VKA — Vereinigung der kommunalen ArbeitgeberverbändeHerausgeber der TVöD-Entgelttabellen für den kommunalen Bereich (VKA) und der offiziellen Lesefassung
  2. 2
    BMI — Bundesministerium des Innern und für HeimatHerausgeber des TVöD Bund (Entgelttabellen, Tarifvertrag, Änderungstarifverträge)